Nach dem Wohnhausbrand in Helmbrechts

Autor: Stadt Helmbrechts

Bürgermeister dankt Einsatzkräften – Spenden gesucht

Nach dem Brand eines Wohnhauses in der Hofer Straße in Helmbrechts am vergangenen Sonntag hat sich Bürgermeister Stefan Pöhlmann bei allen Einsatzkräften bedankt. „Es ist viel passiert, und noch immer befindet sich eine Frau in einer Klinik. Sie scheint mittlerweile aber außer Lebensgefahr zu sein. Ein Glück ist auch, dass die weiteren Menschen, die sich zur Unglückszeit im Haus befanden, gerettet werden konnten und weitgehend mit dem Schrecken davon gekommen sind.“ Pöhlmann würdigt besonders das beherzte Eingreifen von Kreisbrandinspektor Reinhard Schneider, der mit als Erster vor Ort war und mit Hilfe einer Leiter zwei Kinder aus dem brennenden Haus rettete. „Aber auch alle anderen beteiligten Rettungskräfte um Kreisbrandrat Reiner Hoffmann und Einsatzleiter Markus Richter haben Übermenschliches geleistet und durch ihr Eingreifen Schlimmeres verhindert. Wir dürfen nicht vergessen: Der Brandherd befand sich mitten in der Stadt in unmittelbarer Nachbarschaft zu weiteren Wohn- und Geschäftshäusern sowie zur Firma Knopf´s Sohn. Wie leicht hätten da die Flammen auf andere Gebäude übergreifen können.“

87 Feuerwehrleute der Wehren Helmbrechts, Wüstenselbitz, Unterweißenbach, Burkersreuth, Gösmes, Enchenreuth und Schauenstein seien im Einsatz gewesen, dazu die Polizei und Rettungskräfte des Bayerischen Roten Kreuzes. „Ihnen allen danke ich für ihre großartige Arbeit am Sonntagmorgen. Sie haben dafür gesorgt, dass der Brand zügig gelöscht, die Verletzten versorgt und Schlimmeres verhindert werden konnte“, betont Bürgermeister Pöhlmann. „Einmal mehr zeigt es sich, dass sich unsere Bevölkerung auf den professionellen Beistand unserer ehrenamtlichen Helfer verlassen kann. Und es zeigt sich auch, wie wichtig bei Bedarf eine gute Ausrüstung unserer Feuerwehren ist.“ Dies genieße in der Stadt Helmbrechts zu Recht einen hohen Stellenwert.

Wie der Bürgermeister weiterhin mitteilt, steht die Stadt Helmbrechts in Kontakt mit der Familie, die bei dem Brand ihre Wohnung und ihr gesamtes Hab und Gut verloren hat. Kurzfristig kann die Familie in einer städtischen Wohnung untergebracht werden, um die nächsten Tage und Wochen zu überbrücken. Langfristig ist die Stadt auf der Suche nach einer Mietwohnung für die allein erziehende Mutter mit ihren drei Kindern. Der Bürgermeister appelliert deshalb an Hauseigentümer, die über eine geeignete Wohnung verfügen, sich bei der Stadt Helmbrechts zu melden.

Um die ersten Tage nach dem Unglück für die Betroffenen erträglicher zu machen, ruft die Stadt Helmbrechts zu einer Spendenaktion auf. Gebraucht werden insbesondere geeignete Möbel, aber auch Kleidungsstücke. Wer Sachen spenden möchte, wird gebeten, sich mit dem Vorzimmer des Bürgermeisters, Telefon 09252/701-21, E-Mail: tanja.wolfrum@stadt-helmbrechts.de in Verbindung zu setzen. „Unser Baubetriebshof wird sich die gespendeten Sachen ansehen und sie bei Bedarf abholen und der betroffenen Familie zur Verfügung stellen“, erklärt Bürgermeister Stefan Pöhlmann. „Herzlichen Dank an alle, die geholfen haben und noch helfen werden.“

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